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Gingrich siegt bei Vorwahl in South Carolina

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Gingrich siegt bei Vorwahl in South Carolina

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Newt Gingrich hat die Vorwahl der US-Republikaner in South Carolina gewonnen. Der bisherige Favorit Mitt Romney landete auf dem zweiten Platz. Damit ist das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur wieder völlig offen.

Gingrich dankte seinen Anhängern und warb um mehr Geld für seine Kampagne, um bei der nächsten Vorwahl in Florida am 31. Januar den “K.O. Schlag” zu landen: “Die Eliten haben in den vergangenen fünfzig Jahren versucht uns, das amerikanische Volk, dazu zu bringen unsere Identität aufzugeben und ein anderes System anzunehmen. Manche Menschen haben nicht verstanden, was los ist. Ich bin kein guter Redner, sondern fasse vielmehr die wichtigsten Werte der Amerikaner in Worte.”

Romney hatte in New Hampshire souverän gewonnen und die Vorwahl in Iowa nur knapp verloren. Zuletzt geriet er in die Schlagzeilen, weil aufgedeckt wurde, dass er als Multimillionär deutlich weniger Steuern als der Normalverdiener zahlt.

Romney gratulierte Gingrich zu seinem Sieg:

“Ich möchte natürlich Gingrich und meinen Mitstreitern für eine hart umkämpfte Wahlkampagne hier in South-Carolina danken. Wir haben nun drei Vorwahlen hinter uns. Es ist ein harter Kampf, weil so viel auf dem Spiel steht und es sich lohnt.”

Der christlich-konservative Rick Santorum ging als dritter ins Ziel. Er hatte Gingrich wiederholt wegen seiner Scheidungen angegriffen.

Auf dem vierten Platz landete der libertäre Ron Paul. Er hat eine feste Anhängerschaft, ob das ausreicht, um im Rennen zu bleiben, wird sich zeigen. Die Schlacht in Florida gilt als besonders kostspielig.