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Costa-Kapitän gibt Reederei Schuld an der Havarie

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Costa-Kapitän gibt Reederei Schuld an der Havarie

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Nach dem Schiffsunglück in Italien ist ein weiteres Todesopfer geborgen worden. Taucher zogen an diesem Sonntag die 13. Leiche aus dem Wasser.

Einer der bereits identifizierten Toten soll, wie jetzt bekannt wurde, ein Mann aus Deutschland sein, was das Auswärtige Amt jedoch voerst nicht bestätigt hat.

24 Menschen werden laut italienischen Behörden noch vermisst. Allerdings könnte die Zahl der verschollenen Passagiere weit höher liegen. So wurden Berichte bekannt, wonach einige Menschen gar nicht auf der Liste der Reederei verzeichnet waren. Unter ihnen eine Frau aus Ungarn. Ihre Familie hatte sich nach dem Unglück vom 13. Januar an die Behörden gewandt.

Bergungskräfte konzentrieren sich derzeit auf Deck vier. Dort vermuten sie im Bereich des Restaurants weitere Opfer.

Gleichzeitig erhob der in die Kritik geratene Kapitän des Kreuzfahrtschiffes vor Gericht schwere Vorwürfe gegen die Reederei Costa Crociere, dies berichtete die Tageszeitung Corriere della Sera.

Francesco Schettini habe die Route so nah an die Insel Giglio verlegt, weil die Reederei dies von ihm verlangt habe, um Werbung zu machen.

Dabei war das Schiff auf Grund gelaufen und gesunken.