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EU-Außenminister beschließen Sanktionen gegen den Iran

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EU-Außenminister beschließen Sanktionen gegen den Iran

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Die Außenminister der Europäischen Union haben ein Ölembargo gegen den Iran beschlossen. Bei ihrem Treffen in Brüssel froren die Minister auch die Konten der iranischen Zentralbank in der EU ein. Der Einfuhrstopp für iranisches Erdöl tritt am 1. Juli in Kraft. Mit dem Embargo soll die wichtigste Einnahmequelle des Iran getroffen werden. Das Regime in Teheran wird verdächtigt, Atomwaffen zu bauen. Die Außenbeauftragte der EU, Catherine Ashton, sagte, der Druck werde erhöht, um den Iran an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Es sind die bisher schärfsten Sanktionen im Atomstreit mit dem Iran. Der Außenminister Italiens, Giulio Terzi di Sant’Agata betonte, man wolle nicht nur die Sicherheit in der Golfregion sondern auch die Europas verteidigen. Wirtschaftliche Konsequenzen seien daher unvermeidlich. Unsere Korrespondentin Fariba Mavaddat sagt: “Die EU-Außenminister haben die politische Entscheidungen über das Ölembargo und die finanziellen Sanktionen getroffen, doch es wird noch einiger Zeit bedürfen, bevor klar ist, wie die Sanktionen umgesetzt werden können, ohne negative Auswirkungen auf die ohnehin schwächelnde Wirtschaft Europas zu haben. Auch muss Griechenland zugesichert werden, dass sein Bedarf an Öl auf andere Weise gedeckt werden kann.”