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Kim Dotcom bleibt weiter in Haft

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Kim Dotcom bleibt weiter in Haft

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Der Gründer der mittlerweile geschlossenen Internet-Tauschplattform Megaupload, der Deutsche Kim Schmitz alias Kim Dotcom, bleibt vorerst in Haft. Ein neuseeländisches Gericht vertagte die Entscheidung über einen Antrag der Verteidigung, Kim Dotcom gegen Kaution zu entlassen. In dem Verfahren geht es um einen Auslieferungsantrag der USA. Das FBI wirft Kim Dotcom unter anderem Urheberrechtsverletzungen im Internet vor. Dem Deutschen drohen bis zu 20 Jahre Haft.

Vor wenigen Tagen hatte das FBI die beliebte Seite Megaupload.com gesperrt und gegen sieben Personen Haftbefehle erlassen. Der von Megaupload.com verursachte Schaden soll umgerechnet fast 400 Millionen Euro betragen.

Kim Dotcom wurde offenbar in seiner Villa in Neuseeland festgenommen. Wie es hieß, musste die Polizei ihn aus dem Panikraum herausschneiden. Nun durchsuchen die Beamten das Grundstück, das der Deutsche gemietet hatte. Kaufen durfte er die Villa wegen seiner Vorstrafen nicht.

Als Reaktion auf die Ermittlungen wurde die Hackergruppe Anonymous aktiv: Nachdem sie am Freitag die Internetseite des französischen Präsidialamts angegriffen hatte, startete sie laut französischen Medien eine Attacke gegen Sony Music. Anonymous hatte zuvor bereits die Seiten mehrerer Musikkonzerne lahmgelegt.