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"Öl-Embargo trifft EU härter als Iran"

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"Öl-Embargo trifft EU härter als Iran"

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Kein iranisches Öl mehr für die Europäische Union. Im Atomstreit haben die EU-Außenminister haben beschlossen, spätestens ab dem 1. Juli dieses Jahres alle Öl-Importe aus dem Iran zu stoppen. Außerdem froren sie die Konten der iranischen Zentralbank in der EU ein. Angela Merkel, Nicolas Sarkozy und David Cameron forderten Teheran auf, sein Atomprogramm sofort zu beenden.

Die Außenbeauftragte der EU, Catherine Ashton, fasste das Ziel der Sanktionen noch einmal für die Presse zusammen: “Ich betone aber, dass die Sanktionen nicht das Ende darstellen. Sie sind nur ein Teil eines zweigleisigen Ansatzes. Sinn und Zweck der Sanktionen ist es, den Iran dazu zu bewegen, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.”

Jüngster Schauplatz im Iran-Konflikt ist die Straße von Hormus. Teheran hatte gewarnt, diese für den Welthandel wichtige Meerenge im Falle neuer Sanktionen zu blockieren.

Aus dem Iran hieß es, das Embargo werde keine Auswirkungen auf den Iran haben. Für die EU seiene die Konsequenzen schwerwiegender. Vor allem Griechenland und Italien gehören in Europa zu den Großimporteuren iranischen Öls.