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Syrien lehnt Rückzug Assads kategorisch ab


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Syrien lehnt Rückzug Assads kategorisch ab

Er will bleiben. Syriens Regierung hat klargemacht, dass ein Rückzug von Präsident Baschar al-Assad nicht in Frage kommt. Eine entsprechende Forderung der Arabischen Liga bezeichnete Damaskus als Verletzung der nationalen Souveränität Syriens und Einmischung in innere Angelegeheiten.

Die Außenminister der Liga hatten am Sonntag vorgeschlagen, Assad solle seine Macht an einen Stellvertreter abgeben und eine Einheitsregierung bilden. Im Anschluss müsse es dann vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben. Die EU wiederum beschloss ihrerseits schärfere Sanktionen gegen Syrien.

Wie schon am Wochenenden, gab es auch heute in mehreren Städten wie Idlib, Homs und Hama anti-Regierungs-Protesten, wieder kamen dabei Menschen ums Leben.

In Homs wurden laut Menschenrechtlern fünf Assad-Soldaten bei Gefechten mit Deserteuren erschossen, und Hunderte protestierten hier gegen Assad.

Diese Bilder stammen aus Idlib, auch hier kamen zwei Zivilisten bei den Auseinandersetzungen ums Leben. Anders als die Arabische Liga, will die Opposition in Syrien die UNO einschalten.

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