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EU-Finanzminister mahnen Griechenland zur Eile

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EU-Finanzminister mahnen Griechenland zur Eile

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Ohne neue Beschlüsse zum Thema Griechenland ist in Brüssel das Treffen der EU-Finanzminister zu Ende gegangen. Allerdings forderte die Runde von Athen verstärkte Anstrengungen. Die bisherige Umsetzung der Strukturreformen sei missglückt, hieß es. Auch bei den Finanzreformen habe Athen nicht wie gefordert gehandelt.

EU-Währungskommissar Olli Rehn mahnte auf einer Pressekonferenz zur Eile, zumal der wirtschaftliche Abschwung anhalte. In der ersten Jahreshälfte sei mit einer moderaten Rezession zu rechnen. Die Gespräche Griechenlands mit den privaten Banken über einen Schuldenschnitt kämen gut voran und seien sehr nah vor einem Abschluss. Nun müssten sie aber auch in den nächsten Tagen zu einer Vereinbarung gebracht werden. Und zwar lieber im Januar als im Februar.

Der Chef der Euro-Gruppe, Luxemburgs Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, forderte zudem, der Zinssatz für die neuen griechischen Anleihen nach dem geplanten Schuldenschnitt müsse sinken. Er sprach von “klar unter vier Prozent”. Ob die privaten Banken da mitspielen, ist allerdings unklar.