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US-Vorwahlen: Rennen wieder offen

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US-Vorwahlen: Rennen wieder offen

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Die Kandidaten schenkten sich nichts – “Einfluss-Hausierer” schleuderte Mitt Romney dem Konkurrenten um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner entgegen und Newt Gingrich gab heraus: “Der kann doch gar nicht die Wahrheit sagen.“ In gut einer Woche steht die wichtige Vorwahl in Florida an. Immer interessant: Was zahlt Multimillionär Romney an Steuern  – sein Vermögen wird auf rund 200 Millionen Euro geschätzt.
 
 
Mitt Romney:
 
“Oh, ich bin sicher, das beschäftigt die Leute. Ich meine, Sie werden mein Einkommen sehen, wie viel ich an Steuern zahle, wie viel für wohltätige Zwecke. Und wie kompliziert Steuern sein können. Ich zahle Steuern, wie ich muss und nicht einen Dollar mehr. Ich glaube nicht, dass Sie jemanden als Kandidaten wollen würden, der mehr Steuern zahlt als nötig. “
 
 
Der Ex-Gouverneur hatte angekündigt, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. In einer hitzigen TV-Debatte in Tampa hielt Romney dem früheren Parlamentspräsidenten Gingrich vor, er habe sein Amt “in Schande” aufgeben müssen, jahrelang als Lobbyist in Washington die Fäden gezogen und vom inzwischen verstaatlichten Hypothekenfinanzierer Freddie Mac 1,6 Millionen Dollar an Lobbyisten-Honorar eingestrichen zu haben.
 
Darauf Gingrich: Er sei für Beratungstätigkeit als Historiker bezahlt worden.
 
 
Newt Gingrich:

“Ab einem bestimmten Punkt wird die ganze Debatte unnötig persönlich und gemein und das ist traurig. Tatsache ist, ich habe eine sehr lange Laufbahn lang versucht, die Menschen in Georgia zu vertreten und als Parlamentspräsident die Bevölkerung der Vereinigten Staaten von Amerika. Lobbyarbeit war da nie dabei.”
 
 
Seit Gingrichs Überraschungssieg bei den Vorwahlen in South Carolina ist wieder völlig offen, wer im November gegen Präsident Barack Obama antritt. Zuvor hatte Romney als klarer Favorit gegolten.
 
 
 
 
mit dpa, AP, Reuters