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Wegen Euro-Krise: IWF senkt Wachstumsprognose

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Wegen Euro-Krise: IWF senkt Wachstumsprognose

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Nach der Weltbank hat auch der Internationale Währungsfonds wegen der Euro-Schuldenkrise seine Wachstumsprognose nach unten korrigiert.

Immerhin kommt Deutschland mit einem mageren Plus von 0,3 Prozent noch gut weg, während die Eurozone insgesamt in die Rezession schlittert.

IWF-Chefvolkswirt Olivier Blanchard erklärte, die schwache Erholung der Weltwirtschaft drohe zum Stillstand zu kommen. Im Zentrum der Gefahr stehe Europa, aber der Rest der Welt sei mehr und mehr betroffen.

Für das laufende Jahr erwartet der IWF für die Eurozone ein Negativwachstum, für die USA 1,8 und für Japan 1,7 Prozent. Erst im nächsten Jahr soll es wieder aufwärts gehen, am meisten in den USA, die mit einem Wachstum von mehr als zwei Prozent rechnen können.

Für die Eurozone hat der IWF jede Menge guter Ratschläge parat. Ganz vorne unter den Empfehlungen: verloren gegangenes Vertrauen wiederherstellen. Um die Krise in den Griff zu bekommen, sollen die Länder Wachstum fördern, aber zugleich ihre Staatsfinanzen in Ordnung bringen.