Eilmeldung

Eilmeldung

Britische Langläufer schnuppern Höhenluft

Sie lesen gerade:

Britische Langläufer schnuppern Höhenluft

Schriftgrösse Aa Aa

Es ist die Heimat der Champions, das Hochland im Nordwesten Kenias. Von hier kommen einige der besten Langläufer der Welt. In dieser ganz speziellen Umgebung bereiten sich derzeit auch einige britische Top-Leichtathleten auf die olympischen Spiele im Sommer in London vor. Unter ihnen auch der amtierende 5000-Meter-Weltmeister Mo Farah, der hier in Afrika natürlich auch an seine Stiftung denkt:

“Ich hoffe, dass wir nach 2012 noch mehr für die Menschen in Somalia tun können. Die Situation dort ist schlimm,” sagt Farah, der selber in Somalia geboren wurde und seine Stiftung gegründet hat, um dort Hilfsmaßnahmen zu organisieren. “Wir werden sehen, was wir tun können.”

Mo Farah gehört zu den größten Medaillen-Hoffnungen der Briten bei den kommenden Spielen. Team-Trainer George Gandy hofft jedoch, dass sich auch noch einige andere Athleten etwas von den erfolgreichen Kenianern abgucken:

“Die Leute hier sind toll,” meint Gandy, “inspirierende Leute, die besten Läufer der Welt trainieren hier. Das Beste, was wir tun können, ist also, soviel wie möglich bei Ihnen mitzumachen. Ich glaube, Mo hat davon schon seit einigen Jahren stark von profitiert.

Das Trauma der Spiele 2008 in Peking scheint Mo Farah jedenfalls in der kenianischen Höhenluft überwunden zu haben- damals schied er über 5000 Meter schon im Vorlauf aus…