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Kim Dotcom kommt nicht auf Kaution frei

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Kim Dotcom kommt nicht auf Kaution frei

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Der Gründer der Internet-Tauschplattform Megaupload, Kim Schmitz alias Kim Dotcom, bleibt in Neuseeland in Haft. Der Richter lehnte eine Freilassung auf Kaution ab und begründete dies mit der hohen Fluchtgefahr. Kim Dotcom habe die finanziellen Mittel, um sich einen gefälschten Pass zu verschaffen und nach Deutschland zu fliehen, wo er vor einer Auslieferung an die USA sicher sei. Die nächste Anhörung ist für den 22. Februar angesetzt. Der Anwalt des Deutschen, Paul Davison, will gegen die Entscheidung Berufung einlegen. “Die Gefahr, dass Kim Dotcom Neuseeland verlässt, besteht ganz und gar nicht”, meinte er gegenüber Journalisten. “Sein gesamtes Kapital ist eingefroren worden, all seine Mittel sind nicht verfügbar.”

Kim Dotcom war vergangene Woche in seiner Villa in Neuseeland festgenommen worden, wo er ein Luxusleben geführt hatte: So besaß er etwa 18 Autos, darunter einen rosafarbenen Cadillac aus dem Jahr 1959. Die USA werfen Kim Dotcom Verstöße gegen das Urheberrecht vor und verlangen seine Auslieferung. Megaupload sei ein zentraler Umschlagplatz für Raubkopien, heißt es in der US-Anklage. Die Plattform wurde vom FBI geschlossen.