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Obama wirbt für seine Wiederwahl

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Obama wirbt für seine Wiederwahl

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Faire Steuern, eine stärkere Wirtschaft und mehr Arbeitsplätze. In seiner Rede zur Lage der Nation im Kongress hat Präsident Barack Obama mehr Chancengleichheit gefordert – im Beisein der beliebten und bei einem Attentat schwer verletzten Abgeordneten Gabrielle Giffords. Mit Blick auf die Republikaner kündigte er an, eine Rückkehr zu einer Politik zu verhindern, die die Wirtschaftskrise ausgelöst habe.

Obama sagte, “Amerika kann entweder zu einem Land werden, in dem es immer weniger Menschen gut geht, während eine wachsende Zahl von Amerikanern kaum zurecht kommt. Oder es kann eine Wirtschaft wieder aufgebaut werden, die jedem faire Chancen ermöglicht und bei der sich jeder an die gleichen Regeln hält.”

Die Außenpolitik spielte in der Rede nur eine kleine Rolle. Obama forderte Freiheit für das syrische Volk. Den US-Truppen sprach er seinen Dank aus. In Richtung Teheran drohte der US-Präsident: “Das iranische Regime war noch nie so isoliert. Es riskiert lähmende Sanktionen. Solange sich Irans Führung vor ihrer Verantwortung drückt, wird dieser Druck nicht nachlassen. Es soll keinen Zweifel geben, dass Amerika fest entschlossen ist, Nuklearwaffen im Iran zu verhindern. Ich werde alles daran setzen, dieses Ziel zu erreichen.”

Den immensen amerikanischen Schuldenberg will Obama mit einem Teil des Geldes abbauen, das in die Kriege im Irak und Afghanistan geflossen ist. Die andere Hälfte soll in bessere Straßen und Schienen gesteckt werden.

Der innenpolitisch im Kreuzfeuer stehende US-Präsident will sich in neun Monaten zur Wiederwahl stellen.