Eilmeldung

Eilmeldung

Schlagabtausch zwischen Obama und Romney

Sie lesen gerade:

Schlagabtausch zwischen Obama und Romney

Schriftgrösse Aa Aa

Auf seiner Wahlkampf-Tour durch drei US-Staaten hat Präsident Barack Obama seine Wirtschaftspolitik verteidigt.

In Iowa versprach er Steuererleichterung für Unternehmen, die nicht ins Ausland abwandern oder nach Amerika zurückkehren. Die Arbeitslosenquote liegt dort derzeit bei fast neun Prozent. Obama wiederholte seine Forderung für mehr Chancengleichheit und eine Reichensteuer. Er sagte, “wer mehr als eine Million Dollar pro Jahr verdient, der sollte einen Steuersatz von mindestens 30 Prozent bezahlen. Es gibt einige, die das Klassenkampf nennen. Das ist kein Klassenkampf. Ein Milliardär sollte mindestens so viele Steuern bezahlen wie seine Sekretärin. Das diktiert der gesunde Menschenverstand.”

Ein Seitenhieb auf den möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten und Multimillionär Mitt Romney, der nach eigenen Angaben einen Steuersatz von etwa 15 Prozent hat. Aus Florida warf Romney Obama hingegen vor, dieser habe keinen Realitätssinn. Wenn er Amerikaner frage, ob es dem Land gut gehe oder nicht, und wenn Obama auf jene zähle, die meinen, es gehe dem Land gut, dann werde Obama nicht sehr lange Präsident sein.

Ob Romney der republikanische Kandidat wird, bleibt weiter offen. In Florida werden seinem parteiinternen Kontrahenten Newt Gingrich ebenfalls große Chancen ausgerechnet – der hatte Romney zuvor in South Carolina geschlagen.