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Sergej Lawrow gegen Einschreiten des Auslands in Syrien

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Sergej Lawrow gegen Einschreiten des Auslands in Syrien

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In Syrien geht die Gewalt weiter. Das staatliche syrische Fernsehen meldete, in der Stadt Hama sei ein Priester von Terroristen erschossen worden, als er einem Verletzten half. In der Stadt Idlib wurde der Generalsekretär des Syrischen Roten Halbmondes, Abdal Razzak Dschbeiro, getötet. Die staatliche Nachrichtenagentur SANA machte für den Tod des Arztes bewaffnete Terroristen verantwortlich.

Unterdessen forderten die arabischen Staaten den UN-Sicherheitsrat auf, ihren Plan für einen Machtwechsel in Syrien zu unterstützen.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagte in Moskau, es sei wichtig, alle Gruppen an den Verhandlungstisch zu bekommen und die bewaffneten Einheiten zu isolieren. Lawrow betonte, eine UN-Resolution dürfe niemals ein militärisches Einschreiten des Auslands in Syrien bedeuten.

Nachdem die Golfstaaten aus Protest gegen die fortgesetzte Gewalt 55 Beobachter aus Syrien abgezogen haben, sind nach Angaben der

Arabischen Liga jetzt noch 110 arabische Beobachter vor Ort.

Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad steht seit fast einem Jahr wegen des brutalen Vorgehens gegen Regimegegner in der Kritik.

Bei Einsätzen von Militär und Polizei sind nach UN-Angaben bisher mehr als 5600 Menschen getötet worden.