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Das Wissen der Altvorderen lehren

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Das Wissen der Altvorderen lehren

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Nach Schätzungen der UNESCO machen indigene Völker rund fünf Prozent der Weltbevölkerung aus. Diese fünf Prozent aber laufen nicht selten Gefahr, ihre eigene kulturelle Identität zu verlieren. In dieser Woche befassen wir uns mit einigen Projekten, deren Ziel es ist, die Sprachen und Traditionen eingeborener Völker zu bewahren. Dazu begeben wir und nach Neuseeland, nach Bolivien und Äthiopien.

Neuseeland entdeckt die Maori-Sprache wieder

Lieder in der Sprache der Vorfahren zu schreiben ist sicher eine kreative Methode, um die indigene Sprache Neuseelands zu bewahren. Und genau dazu ermutigt eine der ältesten Maori-Schulen ihre Schüler. So sollen sie ihre eigene Kultur wiederbeleben, die nachwachsenden Generationen über ihre Geschichte unterrichten und eine starke Verbindung zu den eigenen Wurzeln entwickeln.

www.raeburnhouse.org.nz

Bolivien führt Universitäten für indigene Lehre ein

Die europäische Kolonisation hatte enorme Auswirkungen auf das kulturelle Erbe Boliviens. Noch heute ist für viele indigene Menschen der Zugang zu Bildungseinrichtungen, speziell Universitäten, vergleichsweise schwierig. Eine Hochschule bietet nun aber Seminare, in denen die Philosophie und Lebensweisen alter Andenvölker gelehrt wird.

www.katari.org

mediamentor-circumpolar.blogspot.com

www.in-hec.org

Äthiopiens Alte erklären den Jungen im Wald die Welt

Die Natur spielte immer eine wichtige Rolle im Leben indigener Völker. In Äthiopien bringt eine Umweltorganisation nun junge Leute aus den Städten mit älteren Menschen zusammen, um so wertvolle Traditionen zu bewahren. Durch den direkten Kontakt mit der Natur werden die jungen Städter ermutigt, sich mit ihrem kulturellen Erbe auseinanderzusetzen.

www.melca-ethiopia.org