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Kritische Fragen nach tödlichem Häuser-Crash in Rio


Brasilien

Kritische Fragen nach tödlichem Häuser-Crash in Rio

Nach dem Einsturz dreier Häuser im brasilianischen Rio de Janeiro suchen die Rettungskräfte weiter nach Verschütteten. Bislang barg die Feuerwehr vier Tote, 22 Menschen werden noch vermisst. Das erste Gebäude, ein 20-stöckiges Hochhaus, war am Mittwochabend kollabiert. Die Ursache ist völlig unklar, es gibt zwar Gerüchte, wonach in dem Haus illegale Bauarbeiten stattfanden, niemand weiß aber, was das zu bedeuten hat. Rios Bürgermeister Eduardo Paes bleibt denn auch zurückhaltend:

“Wir werden werden nicht über die Ursachen des Unglücks spekulieren, aber wir konnten eine Gasexplosion schon mal ausschließen. Wahrscheinlich hat die Struktur des höchsten Gebäudes nachgegeben und dann die anderen mit sich gerissen.”

Und während die Helfer die Trümmer beiseite schaffen, werden auch Fragen laut, wie sicher die Infrastruktur der Stadt eigentlich ist, in der 2014 Spiele der Fußball-WM, und 2016 die Olympiade stattfinden. Erst vor drei Monaten hatte es eine Gasexplosion in einem Restaurant der Stadt gegeben, damals kamen drei Menschen ums Leben.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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