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Letzte TV-Debatte vor Florida

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Letzte TV-Debatte vor Florida

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Das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur

der US-Republikaner ist weiterhin völlig offen. Auch bei der letzten TV-Debatte vor den Vorwahlen in Florida gab es keinen eindeutigen Sieger oder Verlierer. Ex-Gouverneur und Multimillionär

Mitt Romney liegt in Umfragen weiter in Führung. Sein ärgster Widersacher, Ex-Parlamentspräsident Newt Gingrich, warf Romney vor ein Immigrationsgegner zu sein.

Romney antwortete, das sei er keineswegs. Sein Vater sei in Mexiko geboren, der Vater seiner Frau in Wales. Sie seien beide in die USA gekommen. Der Vorwurf, ein Gegner der Immigration zu sein, sei widerlich. Man habe zwar in manchen Punkten unterschiedliche politische Auffassungen; aber zu sagen, dass Gesetzesänderungen zum Schutz der US-Grenzen und zur Förderung der legalen Einwanderung immigrationsfeindlich sei, das sei die übertriebene Rethorik unter der die US-Politik schon viel zu lange leide.

Romney seinerseits warf Gingrich vor, er habe für einen der größten Hypothekenfinanzierer Lobbyarbeit betrieben, der mitverantwortlich für die schwere Finanzkrise 2008 war. Der Republikaner-Parteitag entscheidet im Sommer, wer gegen Präsident Barack Obama antreten soll. Die Präsidentenwahlen sind am 6. November.