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Reich-Ranicki erinnert im Bundestag an NS-Gräuel

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Reich-Ranicki erinnert im Bundestag an NS-Gräuel

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Fast siebzig Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau wurde vor Ort der Toten gedacht und an die Verbrechen der Nazis erinnert.

Der Pole Kazimierz Smolen, Häftling 1327 und früherer Direktor des Auschwitz-Museums, ist heute im Alter von 91 Jahren gestorben. Es gibt immer weniger Zeitzeugen und mit ihnen droht das Bewusstsein für die Gräueltaten der Nazis zu schwinden.

Der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki sprach im Deutschen Bundestag. Er überlebte die Hölle des Warschauer Ghettos. Am Ende seiner Rede sagt er einen Satz, der alles umfasst:

“Die Aussiedlung aus Warschau hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: den Tod.”