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Schäuble in Davos: Griechenland geht nicht pleite

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Schäuble in Davos: Griechenland geht nicht pleite

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Beim Weltwirtschaftsforum in Davos haben führende Spitzen der Eurozone die bisherigen Anstrengungen zur Krisenbewältigung gewürdigt.

Der Währungsraum sei dadurch wieder auf den Pfad der dauerhaften Gesundung gekommen, hieß es.

EZB-Präsident Mario Draghi sagte, seit 2008, dem Beginn der Finanzkrise, hätten einige Länder unglaubliche Fortschritte bei der Haushaltskonsolidierung und bei Strukturreformen gemacht.

Entscheidend für den Fortgang der Krisenbewältigung sei die Situation in Griechenland.

Hier rückte eine Einigung in den Verhandlungen über einen Schuldenschnitt offenbar näher.

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble rechnet daher nicht mit einer nahen Pleite Athens.

Wenn alle Beteiligten sich an das hielten, was beschlossen worden sei, könne die Pleite verhindert werden. Allerdings müsse dazu auch der Privatsektor seinen Beitrag leisten.

In Davos wurden indes aber auch wieder Meinungsverschiedenheiten zwischen Deutschland und dem Rest der Welt deutlich. So lehnte Schäuble höhere Brandmauern ab. Dies wurde aber von praktisch allen anderen Teilnehmern einhellig gefordert.