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Mehrere tausend Italiener sind dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt und haben am Freitag gegen das Sparprogramm der Regierung Monti demonstriert. Außerdem protestierten sie gegen die Arbeitsmarktreformen, die Lockerung des Kündigungsschutzes und Liberalisierung verschiedener Berufsgruppen wie Apotheker und Taxifahrer.

“Dies ist ein rückwärtsgerichtetes Paket, denn es zieht den Menschen das Geld aus den Taschen. Sie können es nicht mehr ausgeben und das verschärft die Rezession. Es unternimmt auch nichts gegen die Spekulation, die das eigentliche Problem darstellt. Monti läßt Frau Merkel tuen, was sie tut, und sie wird Europa in die Katastrophe führen”, meint der Abgeordnete Paolo Ferrero von der Rifondazione Comunista.

Ministerpräsident Monti wies die Kritik zurück. Die Reformen dienten Wachstum und Beschäftigung.

Ein 24-stündiger Streik der Bediensteten im öffentlichen Verkehr, bei Bahn und Luftfahrt sorgte in weiten Teilen Italien für erhebliche Behinderungen. Der Streik richtet sich gegen Kürzungen bei der staatlichen Finanzierung der Nahverkehrsgesellschaften.

Seit voriger Woche streiken die LKW Fahrer. Durch ihre Blockaden der wichtigsten Autobahnen sind viele Güter des täglichen Bedarfs knapp geworden, die Obst- und Gemüsepreise sind explodiert.

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