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Vatikan soll Korruptionsbekämpfer wegbefördert haben

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Vatikan soll Korruptionsbekämpfer wegbefördert haben

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Wollte der Vatikan ihn zum Schweigen bringen? Erzbischof Carlo Maria Vigano soll laut einem italienischen Fernsehbericht in seiner Zeit als Generalsekretär des Governatorats der Vatikanstadt Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen, kurz: Korruption aufgedeckt und brieflich auch gegenüber dem Papst bekanntgemacht haben. Daraufhin sei er von seinem Regierungsposten entfernt worden.

Die Vorwürfe wurden in der italienischen Fernsehsendung “Gli Intoccabili” erhoben. So hieß es, dass Vigano nach seinen Berichten zum Schweigen gebracht und als Nuntius, also Botschafter des Vatikan nach Washington wegbefördert wurde.

Vom Vatikan verlautete, Viganos Ernennung zum Nuntius in den USA sei Beweis der Wertschätzung und des Vertrauens in ihn. Eine Zeitung schreibt nun allerdings von einer Kampagne gegen Vigano, von Korruption und Rache im Vatikan ist die Rede. Während der Vatikan die Vorgehensweise der Fernsehjournalisten kritisierte, räumte er aber ein, dass die gezeigten Briefe Viganos echt seien.