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Lagarde will mehr Geld

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Lagarde will mehr Geld

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In Davos ist am Samstag das diesjährige Weltwirtschaftsforum zu Ende gegangen. zum Abschluß warb IWF-Chefin Christine Lagarde für eine Aufstockung der Ressourcen ihrer Organisation. Von den Euro-Ländern verlangte sie größere Anstrengungen bei der Krisenbekämpfung. “Niemand ist immun gegen die gegenwärtige Lage. Dies ist keine Krise der Euro-Zone. Es ist eine Krise, die Kollateralschäden in der gesamten Welt verursachen könnte. Einige werden kurzfristig, andere langfristig Mittel benötigen, und deshalb bin ich mit meinem Täschchen hier, um etwas Geld zu sammeln”, scherzte Lagarde.

Japans Premierminister Yoshihiko Noda stellt der Eurozone Hilfe in der Schuldenkrise in Aussicht. Gemeinsam mit Südkorea und Indien arbeite man bereits daran, das Risiko eines Übergreifens der Krise auf Asien zu begrenzen.

Die bekannten ukrainischen Feministinnen nutzen Davos für einen ihrer barbusigen Auftritte. “Arm wegen Euch” und “Gangster-Party in Davos” lautete ihr Vorwurf. Bei einer Demonstration von rund 100 Globalisierungskritikern am Rande des Weltwirtschaftsforums wurden 17 Demonstranten festgenommen.