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Weiteres Todesopfer gefunden

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Weiteres Todesopfer gefunden

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Vor der italienischen Küste behindern schlechtes Wetter und raue See die letzten Vorbereitungen für das Öl-Abpumpen aus der gekenterten «Costa Concordia».

Wie der Krisenstab auf der Insel Giglio mitteilte, wurde das von der niederländischen Bergungsfirma Smit eingesetzte Brückenschiff «Pontone Meloria» von der Costa Concordia getrennt. Dies sei aus Sicherheitsgründen geschehen, berichteten Bergungsexperten.

Die Vorbereitungen sollten erst dann wieder aufgenommen werden, wenn sich das Wetter beruhigt habe. Smit wollte eigentlich an diesem Wochenende mit dem Abpumpen der etwa 2300 Tonnen Treibstoff – überwiegend Schweröl – beginnen.

Fortgesetzt wurde hingegen die Suche nach weiteren Opfern der Havarie. Zwei Wochen nach dem Schiffbruch werden immer noch etwa 20 Menschen vermisst, ein 17. Opfer wurde heute tot geborgen.

Auch ein ferngesteuerter Unterwasser-Roboter soll sich an der Suche im Schiff beteiligen.