Eilmeldung

Eilmeldung

Öl-Deal im Sudan

Sie lesen gerade:

Öl-Deal im Sudan

Schriftgrösse Aa Aa

Der Südsudan hat sich mit der sudanesischen Regierung auf ein Abkommen zur Aufteilung der Öleinnahmen geeinigt.
  
Auf den Süden entfallen seit der Teilung des Sudan etwa zwei Drittel der Öl-Reserven. Doch um das Öl zu exportieren, muss das Land die Pipelines im Norden nutzen, der etwa ein Drittel der Einnahmen, sowie Gebühren dafür forderte.
 
Jetzt wurde eine Einigung erzielt:“Die Regierung des Sudan bestätigt, die Übereinkunft. Alle festgehaltenen Tanker werden ab sofort wieder freigegeben.”
 
Die Regierung des Norden hatte bereits damit begonnen, Öl aus dem Südsudan zu beschlagnahmen.
 
Wegen der Nutzung der Pipelines sei der Süden dem Norden noch Geld schuldig, begründete Khartum diesen Schritt.Südsudan hatte daraufhin die Produktion gedrosselt.
 
In der Region Süd-Kardofan wurden unterdessen chinesische Arbeiter in den Konflikt verwickelt, die auf nordsudanesischem Territorium von südsudanesischen Rebellen entführt wurden. 
 
Offenbar werden die Chinesen von den Rebellen als lebende Schutzschilde im Kampf gegen die nordsudanesische Armee missbraucht, so politische Beobachter.