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Regierungstruppen marschieren in Vororten von Damaskus ein

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Regierungstruppen marschieren in Vororten von Damaskus ein

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Rund 2000 Soldaten der syrischen Regierungstruppen sind am Sonntag in die Vororte der Hauptstadt Damaskus eingerückt, die gestern von Rebellen eingenommen worden waren. Nach Angaben der Opposition wurden 19 Personen bei Kämpfen getötet. Die von der Opposition ins Internet gestellten Bilder können nicht auf ihre Echtheit überprüft worden. Wegen der anhaltenden Gewalt hat die Arabische Liga ihre Beobachtermission eingestellt und die Beobachter aus den Kriesengebieten nach Damaskus zurückbeordert. Wie aus dem Umfeld der Mission verlautet, hatten sich die Teams geweigert, weiterzuarbeiten.

UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon forderte die syrische Regierung auf, das Vorgehen gegen die Opposition einzustellen: “Die Beobachtermission kann bei der Bewertung der Lage vor Ort hilfreich sein. Doch selbst ohne Beobachtermission sollte die syrische Führung jetzt entschiedene Maßnahmen ergreifen, um die Gewalt zu stoppen”, sagte Ban. SOT|00:00:03:00

In Istanbul demonstrierten mehrere dutzend Exil-Syrer gegen die Regierung Assad. Anschließend zogen sie vor das russische Konsulat. Russland ist nicht bereit im Weltsicherheitsrat, dem westlichen Resolutionsentwurf zu Syrien zuzustimmen