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"...nimm das verdammte Schiff und verschwinde"

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"...nimm das verdammte Schiff und verschwinde"

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Knapp drei Wochen nach der Schiffskatastrophe vor der Insel Giglio haben die italienischen Rettungskräfte die Suche nach Vermissten am Wrack der “Costa Concordia” offiziell eingestellt. 
 
Die Angehörigen der noch vermissten Opfer und die betroffenen Botschaften seien informiert, hieß es.
 
Das Kreuzfahrtschiff hatte mit etwa 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Küste einen Felsen gerammt und war gekentert.
 
17 Opfer der Schiffskatastrophe sind bisher gefunden, darunter sechs Deutsche. 16 Passagiere und Crewmitglieder werden noch vermisst.
 
 
Aufgeschreckt hat die Insulaner die lapiadare Ansage des Einsatzleiters Franco Gabrielli, das Wrack könne gut noch das Jahr über dort liegen bleiben – ein Touristenschreck. “Gabrielli, nimm das verdammte Schiff und verschwinde,” so ein Spruchband.
 
Bewohner und Touristen auf der spanischen Insel Fuerteventura hatten zwei Jahrzehnte lang das Wrack des Kreuzfahrtschiffes „American Star“ vor Augen. Bis es das Meer verschluckte.
 
 
 
mit dpa, Reuters, AFP