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Occupy-Aktivisten in Washington wollen sich wegtragen lassen

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Occupy-Aktivisten in Washington wollen sich wegtragen lassen

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Die Aktivisten der Occupy-Bewegung in der amerikanischen Hauptstadt Washington weigern sich, ihre Plätze in der Nähe des Weißen Hauses zu verlassen. Heute (Dienstag) läuft ein Ultimatum der zuständigen Behörde, des U.S. National Park Service, ab. Doch die Aktivisten haben hier ihre Zelte aufgeschlagen und wollen bleiben:

Einer von ihnen sagt: “So etwas nennt man zivilen Ungehorsam. Hier geht niemand. Die Polizei wird jeden einzeln wegtragen müssen.”

Sein Freund meint: “Ich habe nur friedliche Absichten. Ich will keine Gewalt und ich will nicht, dass man mir Gewalt antut.”

Vertreter der Republikaner hatten in der vergangenen Woche in einem Ausschuss des Abgeordnetenhauses kritisiert, dass die Occupy-Demonstranten seit Monaten auf öffentlichem Grund lagerten.

Ob nun wirklich mit Gewalt geräumt wird, ist nicht sicher. Parkdienstdirektor Jonathan Jarvis sagte, die Demonstranten sollten zumindest dazu bewegt werden, ihre Zelte abzubauen und anderswo zu schlafen. Am besten friedlich.