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Prozess gegen den "Schweinskopf"

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Prozess gegen den "Schweinskopf"

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In Spanien hat der Prozess gegen den seit Jahren wegen Menschenhandels gesuchten Ioan Clamparu begonnen. Der Rumäne, auch bekannt unter seinem Spitznamen “Schweinskopf”, war im vergangenen Oktober gefasst worden. Angeblich fürchtete er um sein Leben und stellte sich daher den Ermittlern von Interpol.

Der 43-Jährige wurde in Rumänien, Spanien und Italien wegen Zuhälterei, Geldwäsche und Drogenhandels gesucht. Bei einer Verurteilung drohen ihm bis zu 16 Jahre Haft.

Clamparu soll jungen Frauen Jobs als Reinigungskraft oder Kellnerin versprochen haben.

Er schleuste sie mit falschen Pässen nach Spanien ein, wo sie dann auf dem Straßenstrich landeten unter anderem im Park Casa de Campo in Madrid.