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Vorwahl in Florida - keep swinging

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Vorwahl in Florida - keep swinging

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Florida ist ein Swing State und das ist in etwa das Gegenteil einer “sicheren Bank”. Hier haben die Vorwahlen der US-Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur begonnen und alle schauen den Wählern genau auf die Finger. Aber ganz genau – denn in einem “Schaukelstaat” liegen bei der echten Präsidentenwahl Republikaner und Demokraten weniger als fünf Prozentpunkte auseinander. Einmal gut oder schlecht gewippt – und der ganze Staat wechselt das Lager. Das macht die Wähler ganz schön wählerisch.
 
 
Bill Dunn aus Jupiter, Florida:
 
“Ich habe heute für Mitt Romney gestimmt. Guter Mann, solide. Da ist eine Menge Schlamm geflogen im Wahlkampf. Aber jetzt geht es darum, das Land wieder auf die richtige Schiene zu bringen und ich meine , der schafft das – in der Regierungsmaschinerie und draußen in der echten Welt, in der wir beide jetzt stehen.”
 
Barbara aus Jupiter, Florida:
 
“Ich stehe auf Newt Gingrich. Ob er der Richtige ist, um den amtierenden Präsidenten zu schlagen – keine Ahnung.”
 
 
In den USA wird nach dem K.O.-System gewählt. Wer vorne liegt, und sei es nur minimal, bekommt den ganzen Staat zugerechnet.
 
Die Folge: Der Präsidentschaftswahlkampf konzentriert nur auf diese Staaten – vor allem Florida, Ohio und Pennsylvania.
 
Alle Stimmen gehen an den Sieger – in Florida, mit knapp 19 Millionen Einwohnern der viertgrößte US-Bundesstaat,  geht es um 50 Delegiertenstimmen: “The winner takes it all.”
 
 
 
mit dpa, Reuters, AP