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Auf den Tag genau vor 33 Jahren: Patty Hearst wieder frei

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Auf den Tag genau vor 33 Jahren: Patty Hearst wieder frei

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Am 1. Februar 1979 wird die Millionenerbin Patty Hearst nach der Begnadigung durch US-Präsident Jimmy Carter aus einem Gefängnis bei San Francisco entlassen. Sie war wegen mehrerer Banküberfälle zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Enkelin des Medienunternehmers William Randolph Hearst war im Alter von 19 Jahren 1974 von einer linken Terrorgruppe entführt worden. Es wurde spekuliert, dass Patty Hearst ihrer Entführung zugestimmt haben soll. Später berichtete sie jedoch, sie sei tagelang in einen Schrank gesperrt und misshandelt worden. Die Familie Hearst zahlte mehrere Millionen Dollar Lösegeld, das verarmten Amerikanern zugute kommen sollte.
Ein Mitglied der maoistischen Befreiungsarmee, die Patty Hearst als Geisel gehalten hatte, wurde ihr Geliebter, und sie schloss sich der Guerilla an. Ob die Tochter aus gutem Hause tatsächlich schon vor ihrer Entführung mit der “Symbionese Liberation Army” (SLA) sympathisierte oder ob sie währed der Geiselnahme unter dem Stockholm Syndrom litt, wurde nie geklärt.
Nach ihrer Entlassung spielte die junge Frau in mehreren Filmen mit, und Patty Hearsts Autobiographie “Every Secret Thing” hat Paul Schrader 1988 verfilmt.

Auch an einem 1. Februar: Frauen dürfen zunächst in den Schweizer Kantonen Waadt und Neuenburg wählen (1959), In Frankreich wird die 35-Stunden-Woche eingeführt (2000), Jóhanna Sigurðardóttir wird als erste Frau Regierungschefin von Island (2009)

Am 1. Februar geboren: Alfred Grosser (1925), Boris Jelzin (1931-2007), Vural Öger (1942), Barbara Auer (1959), Prinzessin Stephanie von Monaco (1965), Brandon Lee (1965-1993), Lisa Marie Presley (1968), Joshua Redman (1969), Christian Ziege (1972)