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Dutzende chinesische Arbeiter in Afrika entführt

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Dutzende chinesische Arbeiter in Afrika entführt

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Auf der ägyptischen Halbinsel Sinai sind 25 Chinesen aus den Händen von Kidnappern befreit worden. Bewaffnete hatten die chinesische Arbeiter einer Zementfabrik als Geiseln genommen. Sie sollen dem Terrornetz al Kaida nahestehen und holten die Chinesen aus einem Bus, der sie in ihre Unterkünfte fahren sollte. Die Entführer forderten die Freilassung von Gesinnungsgenossen, die wegen eines Bombenanschlags am Roten Meer im Jahr 2005 in Haft sind.

Im Sudan hatten Rebellen am Wochenende mehrere Dutzend chinesische Arbeiter von einer Baustelle verschleppt. Sie gehörten zur sogenannten Sudanesischen Volksbefreiungsarmee, so die Entführer, und hätten in der Region Süd-Kordofan 29 Arbeiter eines Straßenbauprojekts in ihre Gewalt gebracht. 17 weitere Mitarbeiter der

Wasserbaugesellschaft Sinohydro hatten sich verstecken können und wurden in die Hauptstadt Karthum gebracht.

China betreibt allein im Sudan mehr als 100 Unternehmen mit 10 000 dorthin entsandten Mitarbeitern.

mit Reuters, Radio China International