Eilmeldung

Eilmeldung

Kältewelle: Europa bibbert und flucht

Sie lesen gerade:

Kältewelle: Europa bibbert und flucht

Schriftgrösse Aa Aa

Die ungewöhnlich harte Kältewelle hat die Türkei erreicht und der Metropole Istanbul mehr als 50 Zentimeter Schnee beschert.

Mehrere Flüge mussten wegen der schlechten Sichtbedingungen gestrichen werden, auf den Straßen herrschte bisweilen Chaos und die Fähren stellten ihren Betrieb ein. Im Osten des Landes wurden Städte und Dörfer eingeschneit.

In Italien haben die Behörden mehrere Schulen geschlossen und im Zugverkehr kam es zu Verspätungen. Die Temperaturen sollen noch weiter fallen und Italien erlebt seine kälteste Woche seit mehr als 20 Jahren.

In Osteuropa haben die Minustemperaturen bereits dutzenden Menschen das Leben gekostet.

Besonders dramatisch ist die Lage in der Ukraine und in Polen. Kohleöfen reichen oft als Heizung nicht mehr aus. Ein Ende ist nicht in Sicht, für Deutschland ist Dauerfrost angekündigt.

Unter der klirrenden Kälte leiden auch die Russen. In der Hauptstadt Moskau wurden -30 Grad gemeldet. Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Auf einer Autobahn steckten mehrere Fahrzeuge im Schnee fest.

In der Ukraine liegen Hunderte Menschen mit Erfrierungen in Krankenhäusern. Die Regierung hat angeordnet die Obdachlosen unter den Patienten nach der Behandlung nicht zu entlassen.

In öffentlichen Wärmestuben bietet der Rettungsdienst kostenlos Essen und heiße Getränke an. Landesweit hatten mehr als 400.000 Schüler Kältefrei.