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Romney und Gingrich kämpfen - Obama freut sich

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Romney und Gingrich kämpfen - Obama freut sich

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Mitt Romney hat mit der Vorwahl in Florida eine entscheidende Schlacht gewonnen, aber der parteiinterne Krieg der Republikaner ist noch lange nicht beendet.

Der Sonnenscheinstaat gab einen Vorgeschmack auf die kommenden Wochen, 92 Prozent der TV-Spots waren direkte Angriffe auf den Gegner. Romney und sein Verfolger Newt Gingrich werden ihre Schmutzkampagnen weiterführen.

Die Anhänger von Romney sind zuversichtlich: “Das war der entscheidende Schlag. Die anderen Teams werden jetzt natürlich die Wahrheit verdrehen, aber ich bin zufrieden mit Romney und seiner Leistung.”

Eine Frau meinte: “Durch den Sieg über Gingrich hat Romney an Schwung gewonnen. Das wird ihm bei den kommenden Vorwahlen helfen, insbesondere beim Super Tuesday.”

Doch vor dem mit Spannung erwarteten Super Tuesday stehen im Februar sieben US-Bundesstaaten an. Für Romney zeichnet sich ein Heimspiel ab, in fünf von ihnen, hier in Orange, gewann er bereits 2008 die Vorwahlen.

Gingrich stimmte seine Anhänger auf die kommenden 46 Staaten ein. Er gab sich siegessicher und schimpfte seinen Kontrahenten Romney als moderat: “Florida hat nach der Vorwahl in South-Carolina etwas sehr wichtiges gezeigt: Jetzt ist klar, dass es ein Zwei-Mann-Rennen ist, zwischen dem konservativen Anführer Newt Gingrich und dem moderaten Kandidaten aus Massachusetts.”

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Von dem erbarmungslosen Duell der Republikaner profitiert der einzige Kandidat der Demokraten US-Präsident Barack Obama.