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US-Vorwahlkampf: Mitt Romney gewinnt in Florida

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US-Vorwahlkampf: Mitt Romney gewinnt in Florida

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Jubel im Lager von Mitt Romney: Der Multimillionär hat die republikanischen Vorwahlen im US-Bundesstaat Florida erwartungsgemäß für sich entschieden. Mit fast 50 Prozent der Stimmen setzte sich Romney klar gegenüber seinen Konkurrenten durch und hat damit eine entscheidende Hürde im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur genommen. Er selbst sprach von einem großen Sieg und forderte Präsident Barack Obama unverblümt auf, beiseitezutreten: “Ich werde die Obama-Präsidentschaft beenden und eine Ära des Wohlstands einläuten.” Der Sieg in Florida ist für Romney besonders wichtig: Denn immerhin geht es im Sunshine-State um 50 Delegiertenstimmen für den Wahlparteitag im August.

Gedämpfter war die Stimmung im Lager von Newt Gingrich, der auf nur rund 30 Prozent kam und dessen Chancen auf eine Kandidatur schrumpfen. Dennoch bemühte Gingrich sich um Optimismus. “Jetzt ist klar, dass dies ein Zwei-Mann-Rennen wird”, sagte er, “zwischen dem Konservativen Newt Gingrich und dem Gemäßigten aus Massachusetts.”

Die beiden anderen Kandidaten, Ex-Senator Rick Santorum und der libertäre Kongressabgeordnete Ron Paul, blieben weit abgeschlagen. Die nächste Vorwahl steht am Samstag in Nevada bevor. Entscheidend wird allerdings der “Super-Tuesday” am 6. März, wenn in nicht weniger als 10 Bundesstaaten abgestimmt wird.