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Muslimbruderschaft: Immer mehr gewaltbereit

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Muslimbruderschaft: Immer mehr gewaltbereit

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Nach dem Fußball-Drama mit mehr als 70 Toten sollen Soldaten in der nordägyptischen Stadt Port Said weitere Unruhen verhindern. Laut Gesundheitsministerium wurden mindestens 1000 Menschen verletzt, etwa 150 sind in kritischem Zustand.

Die blutigen Zusammenstöße zwischen Anhängern der Fußballmannschaften Al-Ahli aus Kairo und Al-Masri aus Port Said sollen genau untersucht werden.

Mohammed Hussein Tantawi:

“Der Generalstaatsanwalt hat eine Untersuchung eingeleitet über dieses Ereignis, das das ganze ägyptische Volk unglücklich macht. Mit dem Ergebnis, dass alle Verantwortlichen bestraft werden.”

Der Chef des regierenden Militärrats weiter: Keine Chance für Leute, die jetzt Instabilität im Land schüren wollten.

Man habe bereits 47 Verdächtige festgenommen, so der Innenminister Mohammed Ibrahim.

Gleich nach der Massenpanik hatten Fussballer und Trainer schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte im Stadion erhoben: “Es waren Dutzende im Stadion, aber die waren plötzlich alle verschwunden oder haben nichts unternommen”, sagte der Al-Ahli-Trainer Manuel José.

Die Menschen würden gewaltbereiter, so die Muslimbruderschaft – in den vergangenen Monaten seien zu viele Gewaltakte nicht verhindert oder bestraft worden.

mit Reuters, dpa, AFP