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Peking: Europa muss seine Hausaufgaben machen

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Peking: Europa muss seine Hausaufgaben machen

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China bekundet Zuversicht in den Euro, plant vorerst aber keine Milliardeninvestitionen in den

Rettungsfonds EFSF. Das wurde nach Gesprächen der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der chinesischen Führung in Peking deutlich.

Ministerpräsident Wen Jiabao forderte die Europäer zunächst zu verstärkten Anstrengungen zur

Lösung der Schuldenkrise auf. Merkel warb um Vertrauen in den Euro und erläuterte die Prinzipien des europäschen Krisenmechanismus.

Europa sei für China von strategischer Bedeutung, betonte Wen. Sein Land sei gerne bereit, sich stärker mit allen Beteiligten abzustimmen, um die Stabilität in der Eurozone zu fördern. Auch wolle China die Kontakte mit Deutschland verstärken und die gegenseitigen Investitionen zwischen beiden Ländern erweitern.