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Griechenland vor neuen radikalen Sparplänen

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Griechenland vor neuen radikalen Sparplänen

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Begleitet von öffentlichen Protesten sind in Athen die Gespräche mit der Troika in die möglicherweise entscheidende Phase getreten. EU-Kommission, EZB und Internationaler Währungsfonds wollen Griechenland auf einen noch härteren Spar- und Reformkurs verpflichten. Dagegen richten sich die Proteste.

Finanzminister Evangelos Venizelos muss gleichzeitig die Regierungsparteien für seinen Kurs zusammenhalten. Vor dem Parlament schwor Venizelos die Abgeordneten auf den harten Sparkurs ein. Die Alternative sei ein unvorstellbares Chaos, das vermieden werden müsse.

Zuvor hatte es in der griechischen Presse

geheißen, Ministerpräsident Lucas Papademos plane am Montag seinen Rücktritt, sollten

Sozialisten und Konservative den mit der Troika ausgehandelten Spar- und Stabilisierungsplan nicht voll unterstützen.

Die internationalen Geldgeber bestehen

darauf, dass aufgrund der dramatisch sinkenden Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands auch die Löhne im privaten Sektor gekürzt werden sollen.

Vor allem die Sozialisten weigern sich bislang, dem zuzustimmen.