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Mehr als 220 Menschen europaweit erfroren

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Mehr als 220 Menschen europaweit erfroren

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Mehr als 220 Tote – das ist die bisherige Bilanz der Kältewelle in Europa. Allein in der Ukraine sind mehr als 100 Menschen erfroren, viele von ihnen auf der Straße, in Russland mehr als 60. In Polen sind mindestens 17 Menschen erfroren. Bei Temperaturen um minus 30 Grad rief das Innenministerium die regionalen Behörden auf, sich verstärkt um Alte und Kranke zu kümmern. Auch in Deutschland erfroren in den vergangenen Tagen mehrere Menschen.

Die Kältewelle hat ganz Europa erfasst. In Bulgarien ist die Donau-Schifffahrt stark behindert. Der Fluss sei bei den Städten Russe und Silistra bis zu 60 Prozent zugefroren. In Rumänien tötete die Kälte 24 Menschen. Die serbische Hauptstadt Belgrad war eingeschneit, in mehreren Regionen des Landes ging nichts mehr. Die Menschen mussten teils vor der Kälte in Sicherheit gebracht werden.

In Italien mussten tausende Menschen in ihren Häusern ohne Strom auskommen, Züge blieben im Schnee stecken. In Mailand starb ein Obdachloser, ein weiterer Mann wurde in seinem Auto gefunden.

In Frankreich wurden in allen Landesteilen Notunterkünfte für Obdachlose eingerichtet.