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Punkt für Obama: US-Arbeitslosigkeit weiter im Rückwärtsgang

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Punkt für Obama: US-Arbeitslosigkeit weiter im Rückwärtsgang

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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den USA hat sich zu Jahresbeginn weiter verbessert – trotz gegenteiliger Prognosen von Experten. Amtlichen Angaben zufolge schuf die US-Wirtschaft im Januar 243.000 neue Jobs. Vorherige Schätzungen waren von 150.000 ausgegangen.

Der Stellenzuwachs ist umso bemerkenswerter, als im öffentlichen Dienst per Saldo 14.000 Jobs abgebaut wurden. Der positive Trend war auch bei der Arbeitslosenquote abzulesen, die auf 8,3 Prozent zurückging. Damirt erreichte sie den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

Im anlaufenden Wahlkampf ist die Verbesserung der Beschäftigungslage eine gute Nachricht für Präsident Barack Obama. Denn sie zeigt, dass die von seiner Regierung gegen der Widerstand der Republikaner durchgesetzten Maßnahmen wirken.

Zusätzliche Stellen verzeichnete die US-Wirtschaft in nahezu allen Bereichen: beim Bau waren es 21.000, in der Industrie mehr als 80.000 und bei Dienstleistungen sogar rund 180.000.

Der bei den Republikanern führende Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will das Thema Arbeit zum Hauptargument gegen Obama machen.