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Strenger Frost hat Europa weiter im Griff

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Strenger Frost hat Europa weiter im Griff

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Der strenge Frost hat weite Teile Europas weiter fest im Griff. So sind nach den schweren Schneefällen der letzten Tage in Serbien weiterhin mehr als zehntausend Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.

In Polen sind bereits rund dreißig Menschen in der Kälte gestorben. Die meisten von ihnen waren Obdachlose. Behörden und soziale Einrichtungen kümmern sich deswegen jetzt besonders um Menschen ohne ein Zuhause.

Mehr als doppelt so viele Tote – mehr als sechzig – sind es weiter östlich, in der Ukraine. Tagsüber herrschen hier minus zwanzig Grad, nachts an die minus dreißig. Nach Angaben des Zivilschutzministeriums wurden in den letzten Tagen bald tausend Menschen wegen Erfrierungen und Unterkühlungen in Krankenhäuser gebracht. Die Zahl der Wärmestuben stieg auf mehr als zweitausend.

Auch in Deutschland sind schon mehrere Menschen erfroren. In Magdeburg starb ein 55 Jahre alter Obdachloser. Auch ein zweiter Mann wurde hier im Freien tot aufgefunden; ob er an der Kälte starb, ist aber noch unbekannt.

In Niedersachsen starb ein gehbehinderter Rentner in der Eiseskälte. Ein Spaziergänger habe die Leiche

des 69-Jährigen auf einem Feldweg zwischen Harderode und Bremke entdeckt, teilte die Polizei in Hameln mit.

In Niederösterreich stürzte eine 83-Jährige Frau beim Spaziergehen im Wald und erfror. Die Pensionistin hatte nicht mehr alleine aufstehen können.

Außerdem wurde in der Steiermark ein 50-jähriger Mann tot gefunden. Schulkinder entdeckten seine Leiche im Park der Volksschule in Bad Radkersburg. Die Todesursache steht noch nicht fest; die Polizei schließt aber ein Verbrechen aus.