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"William der Eroberer" unerwünscht in Argentinien

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"William der Eroberer" unerwünscht in Argentinien

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Die Stationierung von Prinz William auf den Falkland-Inseln schlägt in Argentinien hohe Wellen. Aus Protest griffen Demonstranten in Buenos Aires eine Filiale der britischen Bank HSBC an.

“Engländer raus aus den Malvinas”, so die unverhohlene Botschaft. Malvinas ist der spanische Name für die Inselgruppe vor Argentiniens Ostküste.

“Dies ist die Antwort auf die Anwesenheit von Pirat Prinz William auf argentinischem Boden”, schimpft der Anführer der Demonstranten. “Wir zollen den Menschen Tribut, die im Falkland-Krieg gefallen sind, hier am Ehrenmal für sie. Von hier aus rufen wir die gesamte argentinische Nation auf, sich uns anzuschließen und unsere Kampagne gegen die der Engländer auszubauen.”

“William, der Eroberer”, wie er derzeit bei vielen Argentiniern heißt, kam an diesem Donnerstag für einen sechswöchigen Routine-Einsatz auf den Inseln an, die Argentinien in den achtziger Jahren vergeblich zu erobern versucht hatte.

Vor seinem Einsatz hatte schon die Entsendung eines modernen Kriegsschiffs aus Großbritannien für Unmut gesorgt. Der jahrelange Konflikt war nach erfolgreichen Öl-Bohrungen vor der Inselgruppe wieder aufgelodert.