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Europa, kälteempfindlich

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Europa, kälteempfindlich

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Schneemassen und Blitzeis machen Europa

zu schaffen. Rund 290 Menschen starben bisher an der Kälte. Die weiteren Aussichten: am Dienstag noch frostiger, dann soll es wieder wärmer werden.

In Großbritannien reichten rund zehn Zentimeter Schnee aus, um ein Verkehrschaos auszulösen. Am Flughafen Heathrow wurde jeder zweite Flug gestrichen – starke Einschränkungen meldeten auch mehrere andere Flughäfen in Europa.

In Mittel- und Süditalien herrschte Winterchaos. Zwei Menschen starben, als Dächer unter der Last des Schnees zusammenbrachen. Bis

zu 120 000 Menschen waren zeitweise ohne Strom. Tausende blieben in Zügen oder Autos stecken. In Rom und anderen Städten befreiten

Soldaten die Straßen von Schnee und Eis.

Dem harten Winter fallen europaweit vor allem Obdachlose zum Opfer. Allein in der Ukraine starben bisher mehr als 130 Menschen den Kältetod.

Lawinen schlossen etwa 90 Montenegriner in einem Straßentunnel 24 Stunden lang ein.

Während in Bosnien die Präsidenten Kroatiens, Ivo Josipovic, und Serbiens, Boris Tadic, im Schneechaos beim Schifahren zeitweise festsaßen,

fuhren Angetrunkene in Belgien eiskalt weiter – bei minus zehn Grad waren die Testgeräte eingefroren.

mit dpa, Reuters, AFP, AP


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