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Wegen der Eiseskälte sind in Europa inzwischen etwa 360 Menschen erfroren. Hinzu kommen Tote durch Verkehrsunfälle auf winterlichen Straßen und durch defekte Öfen.

Osteuropa zahlt weiterhin den höchsten Tribut, und vor allem Obdachlose fallen der Rekordkälte von minus 25 bis minus 35 Grad zum Opfer.

Allein in Polen erfroren in der Nacht zum Montag neun Menschen. Das Thermometer kletterte in Warschau immerhin von minus dreißig Grad in der vergangenen Woche auf nur noch minus zwölf Grad. Suppenküchen haben Hochkonjunktur.

Trotz der Warnungen vor defekten Kohleöfen werden hier auch immer mehr Vergiftungsfälle durch Kohlenmonoxid bekannt.

Auf dem Balkan sind viele Menschen von der Versorgung abgeschnitten. In Bosnien wurden wegen der Schneemassen, die die Straßen seit mehreren Tagen unpassierbar machen, per Hubschrauber Hilfsgüter an die Ortschaften verteilt.

Ganz andere Szenen in Bulgarien: Schneeschmelze und starke Regenfälle haben zu Überschwemmungen geführt. Hier ertranken einige Anwohner. In zwei Regionen im Süden des Landes riefen die Behörden den Notstand aus.


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