Eilmeldung

Eilmeldung

IWF: Eurokrise gefährdet Wachstum in China

Sie lesen gerade:

IWF: Eurokrise gefährdet Wachstum in China

Schriftgrösse Aa Aa

Chinas wirtschaftliches Wachstum könnte empfindlichen Schaden nehmen, sollte sich die Euro-Schuldenkrise verschärfen. Dadurch könnte das Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr statt um mehr als acht nur um vier Prozent wachsen, warnt der Internationale Währungsfonds. Ein solches Szenario macht laut IWF erhebliche Konjunkturmaßnahmen Pekings erforderlich.

Die Europäische Union ist bislang der größte einzelne chinesische Handelspartner vor den USA und Japan. Der Rest der Welt kommt zusammengenommen auf nicht einmal 60 Prozent des Volumens des chinesischen Handels.

Angesichts der Gefahr eines durch die Eurokrise ausgelösten äußeren Schocks für die chinesische Wirtschaft empfiehlt der IWF Steuererleichterungen, um vor allem die Binnennachfrage zu stärken.

Nach Einschätzung der EU könnte China in diesem Jahr der größter Abnehmer für europäische Waren werden. Damit würde die Volksrepublik die USA als wichtigstes Zielland für europäische Exporte ablösen.