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Argentinien bringt Falkland-Inseln vor die UNO

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Argentinien bringt Falkland-Inseln vor die UNO

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Argentinien will bei den Vereinten Nationen gegen Großbritannien Protest einlegen. Es militarisiere den Südatlantik, klagte Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner. Der Anlass:

Die Regierung in London verlegt eines ihrer modernsten Kriegsschiffe, die “HMS Dauntless”, in die Gewässer um die Falklandinseln. Ebenfalls im Einsatz: Prinz William, Enkel der Queen,

Hubschrauberpilot einer Rettungsstaffel der Royal Airforce. Man hätte “Flt Lt Wales” lieber in Zivil begrüßt, so Fernández de Kirchner.

Das Ganze sei ein Sicherheitsrisiko.

Cristina Fernández de Kirchner:

“So sehr wir uns auch abmühen, wir finden keine andere Interpretation. Sie senden einen Zerstörer – man beachte das Wort – riesig und modern, zusammen mit dem Thronfolger.”

Die Inselgruppe vor der südamerikanischen Küste ist seit 1833 britisch. Argentinien erhebt Anspruch darauf. Vor 30 Jahren hatten beide Länder einen Krieg um die Inseln geführt. Dabei kamen fast 1000 Menschen um.

mit Reuters, AFP