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Eiseskälte lässt Gemüsepreise steigen - trotz sinkender Nachfrage

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Eiseskälte lässt Gemüsepreise steigen - trotz sinkender Nachfrage

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Heimisches Gemüse, frisch auf den Tisch. Wer das möchte, der muss zur Zeit der Eiseskälte trotzen und auf den Markt gehen. Viele haben dazu keine Lust. Die Gemüsehändler finden das gar nicht gut.

Schließlich haben sie eine wahre Kärrnerarbeit hinter sich, bevor die Ware auf Marktständen angeboten wird. Überall in den landwirtschaftlichen Gegenden Europas ist das Bestellen der tiefgefrorenen Felder derzeit alles andere als einfach.

Ein Großteil der Ware erfriert auf den Feldern, zugleich steigen die Heizkosten für die Gewächshäuser gewaltig an. Beides, ein geringeres Angebot und höhere Produktionskosten, lassen die Preise für Obst und Gemüse sprunghaft ansteigen.

Normalerweise geschieht das aber eher durch eine deutlich größere Nachfrage. Doch hier heißt es: totale Fehlanzeige, denn die Verbraucher bleiben im Warmen und verlassen das Haus nur wenn absolut nötig. Das Nachsehen haben die Landwirte und Gemüseproduzenten. Sie sehnen jetzt ein baldiges Ende der Eiszeit herbei.


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