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"Concordia"-Wrack: Entsorgung dauert länger

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"Concordia"-Wrack: Entsorgung dauert länger

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Die italienische Insel Giglio kann sich nun endgültig den nächsten Touristensommer abschminken. Es könnte nämlich noch länger dauern als ursprünglich veranschlagt, bis das Wrack des gesunkenen Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia gehoben ist.

Auch wird immer noch nach Leichen im wasserdurchfluteten Inneren des Schiffsriesen gesucht.

Der Leiter des Krisenstabs, Franco Gabrielli, sagt:

“Ursprünglich dachten wir, dass wir das Schiff innerhalb von sieben Monaten in Einzelstücke zerlegen. Aber die Reederei will, dass der Rumpf in einem Stück bleibt.”

Außerdem müssen erst einmal die 2300 Tonnen Schweröl sicher abgepumpt und entsorgt werden.

Der Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffes

“Costa Concordia”, Francesco Schettino, steht weiter unter Hausarrest. Er darf sich nicht frei bewegen, ins Gefängnis muss er aber auch nicht.

Ein Florentiner Gericht bestätigte am Dienstag den Hausarrest für den beschuldigten Schettino. Es lehnte damit Anträge der Staatsanwaltschaft wie der Verteidigung ab.