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Griechenlands Politiker reagieren auf Einigung

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Griechenlands Politiker reagieren auf Einigung

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In der griechischen Politik stößt die Einigung auf geteilte Meinungen. Der stellvertretende Arbeitsminister aus den Reihen der Sozialisten. Jannis Koutsoukos, trat aus Protest gegen die Sparmaßnahmen zurück.

Ansonsten kommt die Kritik natürlich vor allem von der Opposition: Von einem Verbrechen am griechischen Volk spricht zum Beispiel Alexis Zipras,

der Chef des linken Parteienbündnisses Syriza. Die Maßnahmen nennt er ein Pleiteprogramm, das nicht durchgehen werde.

Auch die Kommunisten sitzen in der Opposition. Einer ihrer Abgeordneten, Spiros Chalwatzis, hält der Regierung vor, sie sei gefährlich: Sie treibe das Land bewusst um sechzig Jahre zurück, in die Zeiten von Armut, Bettelei und Verzweiflung – und das alles nur, damit die Profite der Reichen und der Unternehmen gesichert würden.

Dagegen spricht für die Regierung Gesundheitsminister Andreas Loverdos davon, dass die Entscheidung natürlich Folgen von Seiten der Öffentlichkeit haben werde: Es sei aber nun einmal der Weg, den man unbedingt gehen müsse.