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Griechenlands Rettungsweste voller Löcher

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Griechenlands Rettungsweste voller Löcher

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Griechenland steht im Mittelpunkt der Beratungen der Euro-Finanzminister in Brüssel, selbst wenn die Rettungsweste für Athen voller Löcher ist. Die griechische Regierung beschloss inzwischen ein neues Sparpaket, ein Bankrott des Landes ist aber weiterhin nicht ausgeschlossen. Bis 2015 wollen die Griechen 14 Milliarden Euro sparen, allein in diesem Jahr sollen es mehr als drei Milliarden sein. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte aber ist, dass der Schuldenerlass durch die privaten Gläubiger noch nicht in trockenen Tüchern ist. “Verzögert sich eine Einigung mit den privaten Gläubigern oder scheitert der Schuldenschnitt, wird ein Bankrott der griechischen Regierung wahrscheinlich, selbst wenn die Troika bereit ist, das Land mit 130 Milliarden Euro zu unterstützen”, so der Experte Zsolt Darvas von der Denkfabrik Bruegel Institute in Brüssel.

Ob das 130-Milliarden-Hilfspaket genügt, ist aber fraglich. Allen Dementis zum Trotz wird seit Wochen über eine Aufstockung auf bis zu 150 Milliarden Euro spekuliert.