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Syrien: Wie können wir das Blutvergießen beenden?

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Syrien: Wie können wir das Blutvergießen beenden?

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Willkommen bei “The Network”, ich bin Chris Burns. Wir sind hier verbunden mit Meinungsmachern und Experten, um ins Herz eines Sachverhalts vorzudringen. Sie müssen in 25 Sekunden oder weniger auf meine Fragen antworten. Lassen Sie uns einen Blick auf das Thema dieser Ausgabe werfen.

Der Aufstand in Syrien entwickelt sich immer mehr zu einem offenen Krieg. Monatelang hat das Regime in Syrien versucht, den weitgehend friedlichen Arabischen Frühling niederzuschlagen. Nach mehr als 5000 Toten bekämpft die Regierung den Aufstand nun zunehmend mit Gewalt. Deserteure laufen zur sogenannten “Freien Syrischen Armee” über, nachdem sie sich geweigert haben, auf protestierende Zivilisten zu schießen. Die Beobachter der Arabischen Liga haben sich zurückgezogen. Sie waren nicht in der Lage, das Blutvergießen zu beenden und wurden kritisiert, weil sie das Regime von Präsident Baschar al-Assad gedeckt haben sollen. Mutmaßliche Islamisten spielen eine immer größere Rolle. Russland und China wiesen eine UN-Resolution zurück, die zu Sanktionen hätte führen können. Der Westen lehnt eine militärische Intervention wie in Libyen ab, weil sie zu einem weiteren Sumpf in einem weiteren arabischen Konflikt führen könnte.

An dieser Ausgabe von “The Network” aus dem Europaparlament beteiligt ist Veronique de Kayser, sozialistische belgische Abgeordnete des Europaparlaments, die im Ausschuss für Außenpolitik des Parlaments mitarbeitet.

Ebenfalls hier in Brüssel ist Rudolph el-Kareh, ein im Libanon geborener Professor für Politikwissenschaft, der den Nahen Osten kommentiert. Und zugeschaltet aus London ist Ammar Waqqaf, eine führende Stimme des britischen “Syrian Social Club” sowie Mitglied der Baath-Partei. Er fordert Reformen und lehnt einen Regimewechsel ab.